Klavierkonzert Viktoria Hirschhuber


Sonntag 10. Dezember 2017 • 17:00 Uhr - Haus der Kultur

Programm:

  • J. S. BACH (1685 - 1750): Französische Suite Nr. 5 in G-Dur, BWV 816
  • W. A. MOZART (1756 - 1791): Fantasie d-moll, KV 397
    Neun Variationen über ein Menuett von Duport in D-Dur, KV 573
  • Frédéric CHOPIN (1810 - 1849):   Ballade Nr. 1 in g-moll, Op. 23
  • Franz LISZT (1811 - 1886): „Venezia e Napoli“ - drei Charakterstücke für Klavier Solo,
    S.162 (Années de pèlerinage, Deuxième année - Italie, Supplément)

Beim Festkonzert im Anifer Haus der Kultur mit der Pianistin Viktoria Hirschhuber
wurden die Klavier-Sponsoren geehrt.

65 Klavierpaten haben eine großartige Initiative gesetzt: Dank einer großen Klavierpaten-Aktion konnte der Bösendorfer Imperial Flügel für das Haus der Kultur finanziert werden. Mit diesem Instrument werden neue Saiten angeschlagen, denn es ermöglicht Konzerte auf höchstem Niveau. Der Imperial ist seit 2017 ein Aushängeschild für die Gemeinde Anif im Haus der Kultur.


Am 10. Dezember wurde die Sponsorentafel feierlich enthüllt. Auf der Tafel stehen die Namen von Persönlichkeiten und Unternehmen, die das Grundkapital für die Anschaffung des Flügels gespendet haben, das dann von der Gemeinde Anif aufgestockt wurde. Anif.Kultur ist es besonders wichtig, jungen, noch studierenden MusikerInnen Konzerterfahrung zu ermöglichen:

Die junge Viktoria Hirschhuber hat mit ihrer berührenden und expressiven Interpretation unsere Sponsoren begeistert und restlos davon überzeugt, dass jeder gespendete Euro für den „Bösendorfer“ eine lohnende Investition ist.


Sie spielte die Französische Suite G-Dur von J. S. Bach so wunderbar phrasiert und mit subtilen Verzierungen und immer mit vitalem Rhythmus. Selten hört man Bachs Musik so fesselnd auf dem modernen Flügel.
Nach Mozarts d-moll Fantasie führte sie mit perlender Leichtigkeit durch seine Duport Variationen.
Nach der Pause überraschte die junge Pianistin mit ihrer überzeugenden Interpretation der g-moll Ballade von Chopin; mit viel Emotion entwickelte sie die melancholische Poesie des Stückes und steigerte das Werk in der Stretta mit atemberaubender Virtuosität.
Wer nun glaubte, dass eine so zierliche junge Pianistin dem monumentalen Tongemälde von Franz Liszt „Venezia e Napoli“ nicht gewachsen sei, wurde schnell eines Besseren belehrt. Mit unvergleichlicher Ausdruckstiefe und packender Virtuosität bot Viktoria das Tondrama dem Publikum dar, das die Künstlerin mit Ovationen feierte und mit dem Liebestraum als Zugabe belohnt wurde.


Hier ein Zitat von Viktoria Hirschhuber: „Der Bösendorfer hat mich im wahrsten Sinne des Wortes durch den Konzertabend getragen! Er spürt sehr genau, was der Pianist möchte und setzt den Willen des Musikers in klangliche Materie um, die beglückend schön sein kann. Die Palette an Farben, das Potenzial, das in ihm steckt, ist schier unfassbar. Und er hat zudem überaus positive Wesenszüge: Er ist äußerst verlässlich, absolut geradlinig und ehrlich und vor allen Dingen atemberaubend anmutig…“


Unser Bösendorfer ist ein Instrument der Spitzenklasse. Er gebietet mit seiner Präsenz das Maß, mit dem andere Flügel sich messen lassen müssen. 2017 konnte Anif.Kultur – dank Prof. Pavel Gililov - bereits die erste Klavierakademie mit jungen internationalen Preisträgern organisieren und herausragende Künstler nach Anif einladen. Unsere Bürgermeisterin Mag. Gabriella Gehmacher-Leitner und Dr. Martin Nüchtern bedankten sich in ihren Begrüßungsreden im Anifer Haus der Kultur herzlich bei den Sponsoren.


Hans-Josef Knaust, Anif.Kultur

Bilder: Thomas Wozak - wozak.at


Bilder: Teresa Kwasny