Junge Literatur • Markus Mittmansgruber & Christopher Schmall


Bilder: Thomas Wozak - wozak.at


Donnerstag, 19. 4. 2018, 19.30 Uhr, Haus der Kultur

Verzauberung druch Poesie
  • Warum beginnt jemand zu schreiben und hört nicht mehr auf damit?

  • Wie schafft er/sie es zu publizieren?

  • Und wie behauptet man/frau sich in der Literaturszene?

Moderation Dr. Roman Reisinger


Markus Mittmansgruber
Markus Mittmansgruber

Markus Mittmansgruber veröffentlicht seit 2011, kürzere Texte sind in verschiedenen Literaturzeitschriften erschienen (u.a. in Kolik, Podium, Die Rampe). Er nahm an der Literaturakademie Leonding und an der AutorInnenwerkstatt am Literarischen Colloquium in Berlin teil. 2016 erschien sein erster Roman „Verwüstung der Zellen“ beim Wiener Verlag Luftschacht.

Sprachlich prägnant und ungerührt zeigt Mittmansgruber nicht nur die familiären Verwerfungen der Protagonisten, sondern hinterfragt Brüche und Verödungen in unserer heutigen Gesellschaft. Der Roman erzählt von einem Wiedergänger, von familiären Abgründen, körperlichem Verfall und darüber, wie wir in unseren Körpern gefangen sind – und wie diese eine eigene Erinnerung haben.

Sein zweiter Roman wird im Herbst beim Luftschacht Verlag erscheinen.


Christopher Schmall

1993 in Salzburg geboren, lebt und arbeitet dort.

Erste intensive Beschäftigung mit Dichtung und Sprachkunst ab 2008 im Freigegenstand Kreatives Schreiben, geleitet von Gerlinde Weinmüller.
Gemeinschafts- und Sololesungen in verschiedenen Lokalitäten, oft im Literaturhaus Salzburg. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften sowie im Artarium-, und Nachtfahrt-Perlentaucher-Blog.

Mai 2016 erschien der Lyrikband seelen.splitter bei Edition Art and Science.

Von 2011 an regelmäßig im Freien Radio Salzburgs Radiofabrik zu hören, immer wieder auch mit Lesungen eigener und Fremdtexte. Seit 2013 Mitherausgeber der Sendereihen Artarium und Nachtfahrt.
Gegenwärtig Barherr im H.C. Artmann Café im Literaturhaus Salzburg und Obmann der Salzburger AutorInnen Gruppe.
Er ist auch fotografisch, zeichnerisch und malerisch tätig.

Bei Christopher Schmall trifft Zweizeiler auf Bildflut, Sprachzerschrägung auf kritisch-empathische Poesie, En-Passant-Notiertes auf Monatelang-Gereiftes. Eine lebhafte Mischung, die vor allem in seinen neuen Texten spürbar wird.  

Christopher Schmall
Christopher Schmall